Wirtschaftsförderung
Erstaunt zeigt sich Stadtmarketing Plön am See über die Äußerungen der ausgeschiedenden Wirtschaftsförderin Helga Thomsen ( Nießen ) über die Notwendigkeit einer Wirtschaftsförderin für die Stad Plön und den Äußerungen von Bürgermeister Paustian über das Leerstandsmangement in Plön
Am 8. Februar 2011 fand eine, von Frau Thomsen organisierte Veranstaltung mit dem Thema „PLÖN 2020 – eine Stadt hat Zukunft““ statt. Wer dabei war, erinnert sich an eine Aufbruchsstimmung mit vielen Impulsen und guten Ansätzen. Wenn Frau Thomsen davon spricht, dass eine Stadt in der Größenordnung von Plön keine Wirtschaftsförderungskraft braucht, fragen wir uns, wer soll denn diese Impulse und Ansätze umsetzen, wer sorgt für Ansiedlung und Netzwerke. Sie habe sich selber weg rationalisiert, so ihre Aussage, leider unter Hinterlassen vieler ungeklärter und nicht abgearbeiteter Themenfelder, die vielfach aus genau der oben genannten Veranstaltung stammen.
Auch die Aussage über eine Verweisung an Stadtmarketing bezüglich Leerstandsmangament hat uns doch sehr verwundert. Stadtmarketing Plön ist ein ehrenamtlich geführter Verein, der sich um die Belange der Wirtschaftsbetriebe kümmert. Wie soll so ein Verein sich zusätzlich noch vollumfänglich um Leerstandsmanagement bzw. Ansiedlung kümmern.Dies ist doch wohl eindeutig ein Thema ,das schon aus Gründen einer zielgerichteten Stadtentwicklung im Rathaus angesiedelt sein muss.
Stadtmarketing Plön erwartet vom Bürgermeister eine klare Aufgabenstruktur und einen adäquaten Ansprechpartner für die Belange der Wirtschaft. Dieses soll dem Ziel dienen, die Kaufkraft sowie den Gesamtstandort Plön am See zu stärken.
Kreismuseum
Mit großer Besorgnis verfolgt auch der Verein „Stadtmarketing Plön am See“ die Diskussion um die Zukunft des Kreismuseums.
Ein umfangreiches kulturelles Angebot gehört zu den unverzichtbaren Attributen einer zivilisierten Gesellschaft, insbesondere auch auf regionaler Ebene. Das wurde auch auf der PLÖN UP Veranstaltung in der letzten Woche sehr deutlich gemacht. Das Museum des Kreises Plön trägt mit seinen Sammlungen, seinen wechselnden Ausstellungen sowie mit seinen Vorträgen einzigartig dazu bei, die Bürger über die Geschichte und die Entwicklung unserer Heimat zu informieren. Somit stellt es ein unverzichtbares Stück heimatlicher Lebensqualität dar.
Es ist unbestritten, dass knappe Haushaltslagen Überlegungen zum Einsparen erfordern. Die im Verhältnis zu anderen Ressorts jedoch überdurchschnittlichen Kürzungen für das Museum kämen einem Todesstoß für diese Einrichtung in seiner jetzigen Form gleich.
Der Wegfall dieser Institution würde das Herausbrechen eines wichtigen Elementes im Kulturangebot des Kreises und der Stadt Plön bedeuten und damit negative Auswirkungen auf den Tourismus, den Motor der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region, haben.
Der Erhalt des Kreismuseums und die Fortführung und sogar die Erweiterung des kreativen Ausstellungs- und Vortragskonzeptes sind somit eine gute Investition in die regionale Wirtschaftsförderung und gute Investitionen sind immer eine rentable Sache.
SPaS nimmt Stellung zum Thema „Verbrauch
Der Vorstand des Vereins „Stadtmarketing Plön am See“ (SPaS) sieht sich durch die lebhafte öffentliche Diskussion und die vermehrte Anfrage von Bürgern und Vereinsmitgliedern veranlasst, zum Thema „Ansiedlung von Verbrauchermärkten im Stadtgebiet“ Stellung zu nehmen.
Die Reduzierung der Gesamtproblematik auf die Frage nach den Standortalternativen „Stadtgraben“, „Klinker Teich“ oder anderer möglicher Standorte wird dem Thema aus unserer Sicht nicht gerecht.
Bevor die „Wohin-Frage“ gestellt wird, sollte die Problematik der Verkaufsflächenausweitung im Plöner Stadtgebiet erörtert werden. Das gewaltige Volumen der geplanten Baukörper wird eine prägende Veränderung des Stadtbildes ergeben, egal an welchem Standort.
Auch deshalb muss eine sehr gewissenhafte Prüfung aller Auswirkungen auf die künftige Entwicklung der Stadt und auf die Belange der Bürger vorgenommen werden.
Es wird zu fragen sein, ob in Plön heute und in der Zukunft eine größere Nachfrage nach Waren aus dem Sortiment der Verbrauchermärkte vorhanden ist oder sein wird, d.h. wird die Bevölkerung wachsen oder werden Einkaufsströme aus dem Umland nach Plön umgeleitet. Hat eine qualitative Verbesserung der Sortimente und der Einkaufsstätten auch einen nachhaltigen Zuwachs zur Folge?
Wie wirkt sich der Betrieb eines solchen Zentrums auf die Wohnqualität der angrenzenden Anwohner aus, und wie verändert sich der Wert der Immobilien und Grundstücke in der Nachbarschaft?
In wie weit werden andere Einzelhandelsstandorte im Stadtgebiet betroffen? Gibt es Synergien oder werden nur Verschiebungen zum Nachteil bisheriger Anbieter zu erwarten sein?
Mit wie viel zusätzlichen Arbeits- und Ausbildungsplätzen und in welcher Qualität können wir rechnen? Ist mit einer signifikanten Erhöhung des Gewerbesteueraufkommens zu rechnen?
Hat eine solche Ansiedlung positive Effekte auf die Entwicklung des Tourismus, einem der wesentlichen Impulsgeber des örtlichen Wirtschaftslebens?
Die Antworten auf diese Fragen werden Aufschluss darüber geben, ob und in welchem Maße die Entwicklung Plöns von einer Flächenerweiterung beeinflusst wird. Sachverständige werden mit ihren Gutachten den Entscheidungsgremien professionelle Hilfestellung leisten, sie jedoch nicht von der Abwägung der angeführten Aspekte entbinden.
Da eine mit Stein und Beton erbaute Immobilie auf lange Zeit Bestand haben wird, ist hohe Sensibilität geboten. Negative anmutende „Bausünden“ der Vergangenheit sollten Warnung genug sein.
„Stadtmarketing Plön am See“ empfiehlt dringend die Erstellung eines Stadtentwicklungskonzeptes als Orientierungshilfe für zukünftige Entscheidungen mit entsprechender Tragweite, auch um vorhandene Problemfälle ( Lübsches Tor, Alte Post etc. ) sinnvoll in die Gesamtheit mit einzubinden.
Als Ziel werden am Ende klare Entwicklungen und Maßnahmen angestrebt, die wir als Stadtmarketingverein mit entwickeln und soweit möglich mit begleiten werden.
„Plön ist schön“ - und soll es auch noch lange bleiben.
Text hier zum download. [39 KB]
Plön hilft...
Sehr geehrte Damen und Herren,
am Sonntag, 7. März 2010 hat Stadtmarketing Plön am See zusammen mit einer Interessengemeinschaft der Innenstadtgeschäfte sehr erfolgreich die Aktion „Plön hilft“ gestartet. Die Resonanz war großartig und die Aktion wurde nicht nur von vielen Betrieben in Plön begleitet sondern auch von unseren Kunden und Gästen im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntages super unterstützt. Hierfür möchten wir uns natürlich ganz herzlich bedanken.
Am Freitag, 19. März 2010 um 11.00h möchten wir Sie nunmehr herzlich einladen an der Scheckübergabe an die Haitikinderhilfe auf der Rathaustreppe in Plön, Schloßberg 3 teilzunehmen.
Herr Fratzer aus Marl, als Repräsentant der Haitikinderhilfe-Hilfe direkt vor Ort-wird dort ebenso anwesend sein wie der Schirmherr unserer Veranstaltung Bürgermeister Jens Paustian. Viele teilnehmende Geschäftsleute der „Plön hilft „- Aktion werden ebenfalls anwesend sein und ihre Solidarität nochmals bekunden.
Der Spendenbetrag und der Gewinner des Wunschflugs werden am Freitag nach dem Fototermin bekannt gegeben. Für Fragen und Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Das Spendenkonto für weitere Spenden für Plön hilft: 7810008, VR Bank Ostholstein-Plön Stichwort „Plön hilft“
Wir freuen uns, wenn Sie diesen ersten Teil der Aktion „Plön hilft“ zusammen mit uns an diesem Tag zum Abschluss bringen werden.
Mit freundlichen Grüßen
und das Team von „Plön hilft“
Plöner Punsch Pavillon 2008
„Endlich haben wir ein Plätzchen gefunden, wo man nach Herzenslust in der Adventszeit sich treffen, einen Klönschnack halten und sich mit heißem Punsch aufwärmen kann. Dieser gemütliche Plöner Punschpavillon an der Nikolaikirche belebt den Markt und die Innenstadt“, sagte Imke Wegener, die 1. Vorsitzende vom Stadtmarketingverein Plön am See. Aus dem Vorstand heraus wurde die Idee entwickelt, Markt und Strassen in der Adventszeit nicht nur durch das Lichterfest und den Nikolausmarkt zu beleben, sondern einen zentralen Treffpunkt für die Bürger und Geschäftsleute in der Vorweihnachtszeit zu etablieren. „Wir wollen durch attraktive Adventsthemen im und am Plöner Punsch Pavillon Akzente setzen, möchten breiten Bevölkerungsschichten, Vereinen und Verbänden eine Anlaufstelle bieten, wo man sich in lockerer Atmosphäre trifft, Gespräche führt, sich unterhalten lässt oder einfach nur nach Feierabend den Tag ganz gemütlich mit einem Punsch ausklingen lässt“, sagte Carsten Struck, auf das neue Konzept in der Plöner Innenstadt angesprochen.
Vom vorweihnachtlichen Konzert bis hin zum gemütlichen Vereins-, Firmen- und Freundestreff bietet der Plöner Punsch Pavillon gerade in der Adventszeit mehr als nur einen Hauch von Adventsstimmung.
Termin für den Abend können Sie hier buchen: g.girschkowski@gmx.de
Stellungnahme des Stadtmarketings
23.09.2008
Pressemitteilung
Stellungnahme des Stadtmarketings zur geplanten Ansiedlung eines Frischemarktes und eines Discounters in der Lütjenburger Straße
Der Stadtmarketingverein Plön am See e.V. hat sich mit der geplanten Ansiedlung eines Frischemarktes (SKY) und eines Discounters (Aldi) in der Lütjenburgerstr. beschäftigt.
Grundsätzlich steht der Stadtmarketingverein Plön am See solch einer Planung positiv gegenüber, so denn diese Planung auch sensibel den innerstädtischen Bereich berücksichtigt. Gerade die Anbindung zu unseren Innenstadtgeschäften halten wir für sehr wichtig und möchten dies bei den Planungen berücksichtigt wissen.
Grundsätzlich ist aber in unseren Augen von vorne herein eine zusätzliche Ansiedlung von kleinteiligem Gewerbe (in diesem Fall in den Planungen eine Apotheke) definitiv auszuschließen, da dies in jedem Fall Kaufkraft aus der Innenstadt abschöpfen würde.
Als weitere Voraussetzung erwarten wir von der Firma Sky eine Garantie den Innenstadtmarkt für die nächsten Jahre aufrechtzuerhalten.
Und als weiteres halten wir es für selbstverständlich, dass im Rahmen der Wirtschaftsförderung mit dem Tag einer Eröffnung dieser Märkte im gesamten Innenstadtbereich die bewirtschafteten Parkflächen kostenfrei (Parkscheibe) zur Verfügung stehen. Ebenso selbstverständlich halten wir eine vernünftige Verkehrslenkung.
Unter diesen Voraussetzungen halten wir eine Ansiedlung dieser Gewerbe auch für eine Chance für die Innenstadt, denn dann können beide Seiten von den Synergieeffekten leben.
Betr.: Entwurf des Landesentwicklungsplanes
01.10.2008
Unser Brief an den Bürgermeister der Stadt Plön
Betr.: Entwurf des Landesentwicklungsplanes
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Paustian,
im Rahmen eines Meinungsaustausches mit den Fraktionsvorsitzenden der Plöner Parteien erhielten wir den Hinweis, dass im Entwurf des Landesentwicklungsplanes Schleswig-Holstein für das Jahr 2009 die Stadt Plön bzw. der Raum um die Stadt Plön herum nicht als „Schwerpunktraum für Tourismus und Erholung“ aufgeführt ist. Lediglich der Raum um Bad Malente und Eutin sind hier benannt.
Der Vorstand von „Stadtmarketing Plön am See“ ist hierüber sehr besorgt. Plön und die Gemeinden im Plöner Umland liegen im „Naturpark Holsteinische Schweiz“ und bilden die „Tourismusregion Großer Plöner See“. Der gesamte Bereich ist ein beispielhaftes Erholungsgebiet. Die einmalige Lage inmitten zahlreicher Seen wird in vielfältiger Weise für touristische Zwecke genutzt. Besonders das Schloss Plön als Herzstück dieses Tourismusraumes unterstreicht die herausragende Stellung der Stadt Plön und ihres Umfeldes im Tourismus Schleswig-Holstein. Nicht zu vergessen die vielen anderen Tourismusangebote die Plön zu bieten hat ( nur als Beispiel: Prinzenhaus, Uhrenhaus, Plöner Seefahrten, Jazz-Festival, Jugendstilschwimmhalle mit div. Veranstaltungen, Golfplatz und und und …) .
Wir befürchten auch, dass Plön durch Einbüßen seiner bisherigen Stellung auch seinen Status als „Bäderstadt“ verlieren könnte. Ein gravierender Rückschritt in der Werbung für Plön als Erholungsort und eine massive Einschränkung für das Plöner Gewerbe durch wesentliche Reduzierungen von Öffnungszeiten.
Wir bitten Sie herzlich, sich im Rahmen des Anhörungs- und Beteiligungsverfahrens für eine Erweiterung der „Schwerpunkträume für Tourismus und Erholung“ einzusetzen und das Land Schleswig-Holstein um entsprechende Ergänzung des Landesentwicklungsplanes zu bitten.
Mit freundlichen Grüßen
